Wie bereitet man Kinder und Eltern auf eine Herzoperation vor?

(© Anette Bjerke/FFHB)

Ein Kind auf eine Herzoperation vorzubereiten, ist eine Herausforderung für die ganze Familie. Denn genau wie das betroffene Kind brauchen auch Eltern und Geschwister Unterstützung und Informationen, die ihnen helfen, mit der Situation zurechtzukommen. Die dazu angewandten Konzepte zur psychologischen Operationsvorbereitung unterscheiden sich nicht nur von Land zu Land, sondern auch von Klinik zu Klinik.

Die Herzoperation: eine stressige Situation für die ganze Familie

Eine Operation am offenen Herzen ist für alle Familienmitglieder eine Nerven aufreibende Situation. Schließlich wissen auch die Eltern nicht, was sie vor, während und nach der Operation ihres Kindes erwartet. Vielmehr stellt die gesamte Situation die Eltern selbst vor eine emotionale Herausforderung, so dass sie oft nicht wissen, wie sie ihrem Kind dabei helfen können, mit dem Geschehen zurechtzukommen.

Zu den Situationen, die Eltern am meisten Angst machen, gehört der Moment, in dem sie ihr Kind am Eingang zum Operationssaal alleine lassen müssen. Dabei befinden sich die meisten Kinder, denen eine Herzoperation bevorsteht, in einem recht stabilen körperlichen Zustand, wenn es sich bei dem Eingriff nicht gerade um einen Notfall handelt. Aber gerade dann, wenn ein Kind äußerlich vollkommen gesund erscheint, haben die Angehörigen manchmal Schwierigkeiten, die Notwendigkeit der Operation nachzuvollziehen – zumal sich die Eltern der Operationsrisiken durchaus bewusst sind.

Aus diesem Grund wollen fast alle Eltern ihr Kind nach dem Eingriff so schnell wie möglich auf der Intensivstation besuchen. Durch das Wissen um den kritischen Zustand des eigenen Kindes und den notwendigen Einsatz von verschiedenen Schläuchen und künstlicher Beatmung können sich bei Eltern überwältigende Ängste aufbauen. Das medizinische Personal sollte auf alle diese Gefühle und Ängste Rücksicht nehmen und dafür sorgen, dass sich die Angehörigen in allen Phasen der Operation über den Zustand ihres Kindes ausreichend informiert fühlen.

Eine Operationsvorbereitung hilft Ängste abzubauen

Zahlreiche entwicklungspsychologische Studien haben bewiesen, dass Kinder in ihren Fähigkeiten, mit medizinischen Informationen umzugehen, oft unterschätzt werden. Es konnte vielmehr gezeigt werden, dass Kinder nicht nur die Informationen über ihren körperlichen Zustand verarbeiten, sondern auch eine aufreibende Operation bewältigen können. Daher können auch schon kleine Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren – je nach individuellem Entwicklungsstand – auf eine Operation vorbereitet werden.

Eine kindgerechte Aufklärung kann sich hier einerseits auf Einzelaspekte der Operation beziehen zum Beispiel den Krankenhausaufenthalt, die Begleitung durch die Eltern oder das „Reparieren" des kranken Herzens. Andererseits können Eltern und medizinisches Personal auch schon im Vorfeld die zu erwartende Unterstützung erläutern, beispielsweise: „Du kannst dein Lieblingskuscheltier mitnehmen" oder „Mama oder Papa sind bei dir, wenn du wieder aufwachst".

Dagegen scheint es unverantwortlich, Kindern – ganz gleich, welchen Alters – nur vage oder gar keine Informationen über den bevorstehenden Eingriff zu geben. Gerade wenn Eltern die offensichtliche Ausnahmesituation totschweigen, können sich Kinder nach der für sie unerwarteten Operation verraten und hilflos fühlen. Für solche Kinder besteht nicht nur das Risiko einer Traumatisierung durch den  Eingriff, sondern auch die Gefahr, das Vertrauen zu ihren Eltern und medizinischem Personal allgemein zu verlieren.

Tipps zur Operationsvorbereitung bei Kindern im Vorschulalter

Bei der Vorbereitung von Kindern auf eine Operation sind Eltern und das medizinische Personal gleichermaßen gefordert. Jüngere Kinder sollten dabei aufgrund ihres Entwicklungsstandes umsichtiger behandelt werden, da es ihnen schwer fallen kann, mit dem Operationsprozess zurechtzukommen. Insgesamt gibt es hier bei Vorschulkindern sechs Entwicklungsbesonderheiten, die ihre Vorbereitung auf den chirurgischen Eingriff beeinflussen.

  • Vorschulkinder erleben ihre Umwelt vorwiegend über ihre Sinneswahrnehmung. Um ihnen erklären zu können, warum eine Operation notwendig ist, könnten Eltern oder medizinisches Fachpersonal Beispiele nennen, wie sich die Symptome nach der Operation spürbar verbessern. Zum Beispiel: „Wenn du dich von deiner Operation erholt hast, wirst du mit deinen Freunden um die Wette rennen können, ohne dabei außer Puste zu kommen oder müde zu werden.“
  • Vorschulkinder haben eine egozentrische Wahrnehmung. Sie sehen sich selbst als den Mittelpunkt der Welt und sind davon überzeugt, dass jeder weiß, wie sie sich gerade fühlen. Deshalb sollten man Kinder bitten, Symptome auf ihren Erfahrungen basierend zu erklären. Zum Beispiel: „Zeige und sage mir, wo genau es wehtut.“ Um hier das Ausmaß von Schmerz angemessen beurteilen zu können, sollten kindgerechte Maßstäbe benutzt werden.
  • Vorschulkinder konzentrieren sich nur auf die offensichtlichen Aspekte ihrer Situation. Im Krankenhaus können ihnen daher laute Maschinen oder spezielle Kleidungs- oder Ausrüstungsstücke von Ärzten und Krankenschwestern leicht Angst einflössen. Daher ist es wichtig, dass Eltern und medizinisches Personal beruhigend auf sie einwirken. Um beängstigende Situationen zu vermeiden, kann man die Aufmerksamkeit eines Kindes leicht auf positiv besetzte Gegenstände und Umstände lenken, wie Stofftiere, Musik oder Bilder.
  • Vorschulkinder können die Absichten anderer Personen nicht nachvollziehen. Sie verstehen nicht, dass ein Arzt, der ihnen eine schmerzhafte Behandlung zumutet, nur helfen will. Vor dem Beginn einer schmerzhaften oder unangenehmen Behandlung sollte die entsprechende Person daher ihre guten Absichten erklären. In so einer Situation kann ein Rollenspiel hilfreich sein, wenn zum Beispiel das Kind einer Puppe erklären soll, dass diese eine Spritze benötigt und es ihr anschließend diese Spritze geben darf.
  • Vorschulkinder können nicht in verschiedenen Zeitebenen denken. Deshalb sollten ihnen die Prozeduren, denen sie sich unterziehen müssen, in aufeinander folgender Reihenfolge erklärt werden. Generell haben Kinder keine klare Vorstellung von Zeit. Eltern sollten ihrem Kind daher nachvollziehbare Orientierungspunkte nennen. Statt also von zehn Tagen Krankenhausaufenthalt zu sprechen, könnte die Zeit in verschiedene Phasen eingeteilt werden, zum Beispiel: „Wenn Oma dich besucht, musst du nur noch einmal im Krankenhaus schlafen.“
  • Vorschulkinder verstehen nicht den Unterschied zwischen Ursache und Wirkung. So könnte zum Beispiel ein Kind mit einem älteren Geschwisterteil, das eine Herzoperation hatte, denken, dass alle Kinder operiert werden, bevor sie in die Schule kommen. Andere Kinder interpretieren die Operation vielleicht als Strafe für schlechtes Benehmen. Damit Krankheit nicht mit falschen Ursachen assoziiert wird, sollten Eltern ihren Kindern die Zusammenhänge verständlich machen.

Tipps zur Operationsvorbereitung bei Schulkindern

Im Alter von sechs bis sieben Jahren werden die Denkprozesse von Kindern komplexer. Mit zunehmendem Alter werden sie empfänglicher für logische Argumente. Sie sind nun mehr in der Lage, ihre Gefühle zu reflektieren und mit ihnen umzugehen. Gleichzeitig werden sie unabhängiger von ihren Eltern. Bei einer erneuten Betrachtung der sechs entwicklungsbedingten Besonderheiten von Vorschulkindern werden diese Veränderungen deutlich.

  • Eigene Gedanken und gesprochenen Worte werden wichtiger als sinnliche Wahrnehmungen. Die Kinder sind zunehmend in der Lage, aus verbal kommunizierter Information zu lernen.
  • Kinder im Schulalter werden weniger selbstbezogen und beginnen zu akzeptieren, dass die Weltsicht anderer Personen sich von der eigenen unterscheiden kann. Sie erkennen daher die Notwendigkeit, ihr körperliches Befinden verbal mitzuteilen und zu spezifizieren.
  • Die Kinder sind in der Lage, sich auf mehr als eine Sache zu konzentrieren. Das bedeutet, dass sie beispielsweise im Krankenhaus ihre Aufmerksamkeit auch selbst auf positive Aspekte lenken können statt sich allein auf ihre aktuelle Situation zu konzentrieren.
  • Die Kinder beginnen zu überlegen, warum bestimmte Dinge passieren. Das erleichtert den Eltern die Erklärung der Notwendigkeit eines schmerzhaften und/oder unangenehmen Eingriffs.
  • Die Kinder beginnen, Zeit einschätzen zu können. Sie verstehen den Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. So können Eltern mit ihrem Kind leichter über den Verlauf der Operation und der nötigen Behandlungen sprechen.
  • Die Kinder fangen an, den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung zu verstehen. Daher sollten Eltern oder das medizinische Fachpersonal erwägen, dem Kind umfassendere Erklärungen zu seinem Herzfehler anzubieten, um Ängsten entgegenzuwirken.
(© Anette Bjerke/FFHB)

Zusammenfassend betrachtet lassen sich Schulkinder stärker mit rationalen Argumenten von der Notwendigkeit des Eingriffs überzeugen. Aber auch, wenn sich Kinder in Bezug auf Sinn, Verlauf und Folgen ihrer eigenen Operation oftmals zu wahren Experten entwickeln, sollte man dabei stets im Auge behalten, dass man es nicht mit kleinen Erwachsenen zu tun hat.

Operationsvorbereitungen bei Kindern im internationalen Vergleich

Der Forschungsstand zu Operationsvorbereitungsprogrammen wurde 2002 während einer Konferenz der Vereinigung europäischer Kinderkardiologen (AEPC) wie folgt zusammengefasst:

  • Maßnahmen zur psychologischen Operationsvorbereitung in Kinderkliniken haben allgemein zugenommen.
  • Mittlerweile haben mehrere Studien die Wichtigkeit psychologischer Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen in der Herzchirurgie betont.
  • Innerhalb dieser Studien wurden verschiedene Ansätze aufgezeigt, wie Kinder und Jugendliche auf Operationen vorbereitet werden können, wobei diese hinsichtlich der benötigten Zeit variieren.

Um zu zeigen, welche Maßnahmen im Einzelnen zur Operationsvorbereitung bei Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Ländern ergriffen werden, wurde in der abschließenden Erklärung des letzten AEPC-Kongresses die folgenden Projekte angeführt:

Belgien: Beratung zuhause (1)

Aufgrund ökonomischer Zwänge und eines Mangels an Krankenhausbetten gibt es für eine stationäre Operationsvorbereitung nicht viel Spielraum. Deshalb besuchte im belgischen Gent eine Krankenschwester Familien über einige Monate vor dem chirurgischen Eingriff zuhause. Dank der Ungezwungenheit des heimischen Umfelds war es möglich, bildungsbedingte, emotionale oder partnerschaftliche Beziehungsschwierigkeiten zu überwinden. Später wurde diese Betreuung von einem Vollzeit-Psychologen übernommen, der auch Kinder mit anderen Gesundheitsproblemen betreute.

Italien: Therapeutisches Gesprächsprogramm (2)

Das Programm im italienischen Bologna bediente sich verschiedener diagnostischer und therapeutischer Werkzeuge, um Persönlichkeitsmerkmale und den Grad der Belastung bei Jugendlichen zu untersuchen. Für die sich dabei zeigenden Problemen der Jugendlichen mussten jeweils adäquate Lösungsansätze gefunden werden. Die Ergebnisse psychologischer Untersuchungen vor und nach dem Eingriff legen nahe, dass das Programm den Jugendlichen half, mit der Situation umzugehen. Das Programm bestand aus:

  • zwei Sitzungen mit den Eltern, davon eine vor und eine nach dem chirurgischen Eingriff;
  • zehn Sitzungen mit dem/der Jugendlichen, davon sechs vor und vier nach dem chirurgischen Eingriff.

Bulgarien: Vorbereitung durch einen Psychologen und Broschüren (3)

Am bulgarischen Sofia National Heart Hospital arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Kinderkardiologen, Chirurgen, Psychologen, Lehrern und Krankenschwestern. Diese Gruppe fand heraus, dass es die Eltern zum Zeitpunkt der Operation überforderte, mit dem gesamten Mediziner-Team zu sprechen. Infolgedessen wurde die Familie durch einen Psychologen betreut, der auch das Kind auf die Operation vorbereitete. Wegen der kurzen Zeit, die vor der Operation zur Verfügung stand, erstellte das Mediziner-Team ein aufklärendes Buch für Eltern. Darüber hinaus gibt es Pläne, ein weiteres Buch für Kinder zu entwickeln.

Großbritannien: Ambulantes verfahrensorientiertes Angst-Programm (4)

In einem Programm in Birmingham arbeiten ein Psychologe und ein Therapeut eng zusammen; zur Anwendung kommen kognitive Prinzipien, um mittels Desensibilisierung Ängste abzubauen.Die Dauer des Programms ist abhängig von Alter und  Entwicklungsstand des Kindes, der zur Vorbereitung verfügbaren Zeit, dem Grad der Angst von Kind und Eltern sowie der Art des erforderlichen operativen Eingriffs. Derart vorbereitete Kinder weisen weniger Anzeichen von Belastung und eine größere Kooperation während chirurgischer Eingriffe auf. Ebenso scheinen auch die Eltern und Mitglieder des medizinischen Teams von dieser Interventionsmethode zu profitieren.

Österreich: Psychologisches Training für Kinder (5)

Patienten mit angeborenen Herzfehlern zwischen drei und 14 Jahren und ihre Familien werden im österreichischen Linz mit Rollenspielen, kognitiven Lernprogrammen und der Vermittlung von Bewältigungsstrategien auf den Eingriff vorbereitet. Das Programm wird der Situation jeder einzelnen Familie individuell angepasst. Eine Evaluation der Maßnahmen hat gezeigt, dass Ängste der Patienten maßgeblich abgebaut werden konnten. Dadurch waren die Kinder während der Behandlung wesentlich kooperativer. Diese Ergebnisse wurden von Ärzten, Krankenschwestern und Patienten unabhängig voneinander bestätigt.

Mexiko: Familienorientiertes Modell zum Abbau voroperativer Ängste (6)

Das familienorientierte Modell zum Abbau voroperativer Ängste bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern aus Mexiko-City entstand in einem Entwicklungsland. Primäres Ziel ist es daher, den dort ansässigen, größtenteils unterprivilegierten Familien den Zugang zu Informationen zu ermöglichen. Das Projekt bot die folgenden Maßnahmen zum Abbau von Ängsten an:

  • Krankenhausführung für den Patienten am Tag der Aufnahme
  • Eltern-Workshop zur Erklärung des chirurgischen Ablaufs
  • Gespräch mit dem Chirurgen, um die bereitgestellten Informationen zu erläutern
  • Selbsthilfegruppe und Spieltherapie

Deutschland: Prospekte, Broschüren, und Übungsmaterial

In Deutschland wurde bereits 1993 die Broschüre "Martins Herzoperation" (7) zur OP-Vorbereitung für Vorschul- und Schulkinder entwickelt.

Aktuell wird ein einheitliches Vorbereitungsprogramm für entsprechende Operationen etabliert. Dieses besteht aus mehreren Elementen, zum Beispiel informativen Broschüren für Eltern und Kinder und einer CD-ROM für das Klinikpersonal. Letzterem wird das gesamte Programm in speziellen Schulungsmaßnahmen nahe gebracht und es stieß bisher bei allen Beteiligten auf eine positive Resonanz.

Im Rahmen des derzeit entwickelten nationalen Vorbereitungsprogramms sind unter anderem die Broschüre “Annas Herzoperation” und weitere Materialien zur Vorbereitung von Vorschulkindern mit angeborenen Herzfehlern auf Operationen verfügbar (8).

Quellen

(1) Verhaaren R. (2000). Home guidance before and after surgery because of shortening of hospital stay: The ‘home medical history taking’ differs from the consultation information. Talk given at the Meeting of the working group on psychosocial problems of the AEPC from March 2 to 4 in Lund.

(2) Candini L, Bonvicini M, Gargiulo G, Picchio FM, Ricci Bitti PE. (2002). A new short time programme to cope with the distress of surgical intervention in adolescents. Talk given at the Meeting of the working group on psychosocial problems of the AEPC from February 28 to March 2 in Bilthoven.

(3) Markova, M. (2004). Teamwork in the clinic of paediatric cardiology. Talk given at the Meeting of the working group on psychosocial problems of the AEPC from March 4-6 in Vienna.

(4) Blyth J, Hill L. (2004). Treating procedural anxiety in paediatric cardiology. Talk given at the Meeting of the working group on psychosocial problems of the AEPC from March 4-6 in Vienna.

(5) Oberhuber R. (2002). Pre- and perioperative states of anxietyx with operations on childrens’ hearts. Talk given at the Meeting of the working group on psychosocial problems of the AEPC from February 28 to March 2 in Bilthoven.

(6) Almundena M. (2006). A family oriented model to reduce perioperative anxiety for children with CHD. Talk given at the Meeting of the working group on psychosocial problems of the Association for Paediatric Cardiology (AEPC) from March 8 to 10 in Belfast.

(7) Sticker E. (1993). Martin’s Herzoperation. (brochure to order via E-Mail e.sticker@web.de)

(8) Sticker EJ, Nock H, Oebels M. (2008). Preparing preschool children and their parents for heart surgery – a project of the German umbrella organization. Talk given at the Meeting of the working group on psychosocial problems of the AEPC from February 27 to 29 in Gent.

Letzte Aktualisierung: 2008-09-23

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Kommentare zu diesem Artikel

05.04.2010 | omar choquehuanca, bolivia
no encuentro un metodo que me ayude a preparar a mi hija y a mi familia y a mi mismo para la opración de mi hija, me da miedo el momento que mi hija abra los ojos y no encuentre a sus padres a su lado. es dificil pensar este momento critico.
16.04.2010 | Gabriela C. Psicóloga, Chile
Incluso tus gestos más sutiles asustarán a la niña si tu mismo estás ansioso o asustado, si ella va a ser inducida al sueño por medio de gas no debes temer tu antes que ella y debes explicarle que no le dolerá, que la mascarilla esta conectada a un "globito" que debe inflar lo mejor que pueda, que el gas es un poco fuerte, pero que no hace daño, que se quedara dormida despues de un rato y no sentira nada, que esta inducción la hará dormir y que no la van a pinchar, etc... pero debes recordar que tu eres un referente muy fuerte para la anticipación que ella tendrá a futuro. La niña de hecho mirará tu cara en todo momento si la debes entregar al anestesista o al doctor...

Explícale que quizas este solita algunos minutos despues de la operación, pero que luego podran verse y hacer algo entretenido o que le llame la atención (comer, ir a casa a ver alguna pelicula que le guste etc.) Por nada le digas que duele y si te pregunta insistentemente trata de minimizar tus reacciones ansiosas ante ella.

Explícale lo que le van a hacer de forma aterrizada (no hables de cortes ni costuras ni sangre... dile por ejemplo: te van a arreglar la garganta para que ya no te duela más o te van a ayudar con esto a que puedas correr mejor, etc.. pero nunca le digas te va a abrir el pecho o te van a cortar tal parte o tal otra... eso es atemorizarla anticipadamente...)

Mucha suerte!!!
04.05.2011 | Antonio Garcia, Venezuela
Nos gustaria contar la historia de nuestro hijo Antonio José, operado con Ãxito de una cardiopatia congenita, pueden ver un poco de su historia alegre en: tonilarcon.blogspot.es
Gracias.
15.06.2011 | jose manuel palacios, españa
Estoy a la espera de una operacion de CIV a mi hija de 8 años y, la verdad , estoy muy asustado. Me gustaria que alguien me cuente su experiencia desde el principio y me heche una mano en estos momentos tan duros para nosotros. Mi hija tiene la civ de nacimiento pero no se ha cerrado como se esperaba y los medicos han decidido intervenir. La cuestion es que ella es asintomatica total y lleva una vida totalmemte normal. Como digo estamos muy muy asustados y no se cuanto tiempo tardaran en intervenirla 1,2 o 3 meses. Agradeceria mucho vuestra esperiencia haber si asi encuentro consuelo.
10.08.2011 | Carla Grigollo grigollo, bolivia
MI hijo 13 anos nacio con estenosis valvualr aortica, solo a los 3 anos nos dijeron q tenia esa cardiopatia. Ahora nos asustaron pues ya quieren operarlo, pensabamos q solo a los 18 ya marcamos la cirugia dos veces, pero no sabemos donde sera pues tenemos duda en relacion a la clinica dado q me dijeron q la cti es compartida. Estamos muy aprehensivos pese a que no reflejamos nuestra ansiedad por su bien. Creiamos q hasta los 18 ya tendrian otro tratamiento con cs madres quizas, tanto es que guardamos las cs del cordon umbilical de nuestros oros dos hijos, pero bueno me da cosa de saber q tendra q tner una super cicatriz en el pecho pero mejor q ese sonido aunque la valvula tbien sonara. Gracias God Bless You All
13.10.2011 | maria torres, paraguay
tengo mi beba de 4meses q aora los medicos detearon su cardiopatia congenita y me gustaria q alguien con experiencia ya me dga q pasa xq tngo mcho miedo ni x l nche puedo drmir de preocupacion xq nce cmo l voy a aser para aguantar xfa les pido............
28.10.2011 | ma de los angeles ramirez garcia, mexico
hola amiga soy de guerrero yo tengo una sobrina de cuatro meses y tiene un mes k la operaron de su corazon no te desperes busca ayuda tu bebe puede slir adelante busca en tu clinica ayuda y pideles k te la manden a cardiologia de mexico ignacio chavez es un hospital muy bueno date prisa y ponle muchas ganas dios es grande no te deja pero entre mas rapido te la operen mejor no dejes k pase mas tiempo pidele ayuda a tu familia i deberdad kieres a tubebe date prisa te invito k le des prisa
17.01.2012 | deisy cardozo, colombia
buenas tardes, tengo una hija que va a cumplir 3 añitos y le han detectado una cardiopatia congenita, los doctores han decidido intervenirla quirurgicamente ,ya casi se aproxima la fecha, me da miedo, no lo niego porque es dificil, es a corazon abierto. solo les pido que dentro de sus oraciones incluyan a mi hija, ella se llama: isabel sofia, cumplira si dios y la virgen quieren el 27 de enero de este año. tan solo pido q me la encomienden en sus oraciones.
mil gracias...
08.02.2012 | Carolina Bertadillo, México
Mi familia y yo estamos pasando por la terrible pesadilla de una próxima operación de corazón abierto para mi bebecito de un año. El ya ha sido intervenido una primera vez cuando tenia 3 semanas de nacido y pasar por eso fue muy difícil y traumatico para todos, en especial para mi que soy su mami. Desgraciadamente aun nos falta una prueba mas por la cual pasar ya que lo intervendrán por segunda vez en una cirugía reconstructiva muy peligrosa...
En este momento, como seguramente están pasando los papis de este foro, nuestra cabeza esta llena de dudas, incertidumbre y miedo, no sabemos que esperar y nos invade en momentos el desconsuelo.
Yo no se porque a mi esposo y a mi nos paso esto con nuestro único hijo el cual amamos desde el primer momento que supimos que llegaría a la tierra, pero de lo que estoy segura es que Dios nos mando un ángel para entender un poco mas sobre la vida y valorarla al máximo.
Papitos, ustedes saben exactamente que es lo que pasa por mi corazón en este momento y lo que les puedo decir es que la FE mueve montañas y el AMOR es la energia mas fuerte que existe en el universo; estoy segura que el amor sana y protege, así que quiero llenar de amor mi hijo antes y después de que entre al quirofano.
No tengo poderes para saber que es lo que va a pasar, por eso valoro la portunidad de estar ahora con mi pequeño y disfrutarlo como nunca antes.
Les deseo mucho éxito en las cirugías de sus nenes, y le pido a Dios que nos engrandezca la Fe para que podamos tranquilamente entregar a nuestros pequeños en las manos de Dios y de esos ángeles de apoyo que son sus médicos y cirujanos.
16.05.2012 | Rosalía Lechuga, México
Mi hijo de 13 años a final de este mes será sometido a una cirugía de corazón abierto para cerrar una CIA. El está muy nervioso y me dice que no quiere que lo operen que le da miedo. Me ha sido muy dificil manejar la situación, lo único que le respondo es que todo saldrá bien y que es para que tenga una mejor calidad de vida. La verdad, tengo muchos temores y leo constantemente acerca de la cirugía y es muy estresante estar pensando en que mi hijo tenga que pasar por esto. Si alquien pudiera decirme cómo manejar la situación
24.05.2012 | Yamileth Serna, Colombia
Hola buenas noches hace 20 a mi bebe de un año y 10 mese los operaron de dos cardipatias congenitas y aunque pasos dias muy duros ahora es un niño lleno de vida que una sonrisa llena de luz cualquier lugar. Estar asustados y con miedo es normar lo que no puede faltar es la fe en Dios y el apoyo que se le de al niño antes, durante y despues de la cirugia haganles saber en todo momento que lo aman, que lo esperan en la casa y que la cirugia es por el bien de ellos, No se imaginan lo fuerte que son los niños y la velocidad con la que se recuperan yo estoy sorprendida por mi bebe fue niño muy valiente
03.06.2012 | ronal hernandez, nicaragua
tenemos una niña que sera operada por padecer de cardiopatia cuarterial la verdad no sabemos que es pero necesito imformacion si alguie sabe de esto me avisa por favor
25.06.2012 | zaira eliana andrade, colombia
es una informacion muy buena la leo todos los dias es la mas completa no es como unas q niciquiera dicen la berdad y mas le ayuda a una amiga q estudia una carrera sobre hacer cirugias a corazon abierto es la mas completa en la mejor :D
29.10.2012 | Florencia DV, Argentina
Hace 10 dias operaron a mi bebe de 7 meses a corazon abierto y su recuperacion fue exitosa, pero luego de haber salido de cuidados intensivos lo noto angustiado y no quiere estar solo. Durante la noche se despierta llorando desconsolado, cosa que no hacia antes. Puede ser producto de la cirugia y la internacion?
30.10.2012 | Veronica Lazo, Perú
Tenemos una bebida TAlia de 2 meses y medio y tiene una cardiopatía congénita,esta ahorita con un t,r.atamiento pero como es muy chiquita y no tiene el peso adecuado paradores intervenir la vamos a esperar a que suBa unos 2 o 3 kilitos......tenemos mucha fe de que todo va a salir bien y que será una niña fuerte y feliz porque la amamos demasiado.......mis médicos nos han dado tranquilidad,pero se hecho q nos invade el miedo de la operación pero sabemos q será el bien para todos y sobré todo para ella.te amamos TAlia
18.01.2013 | Bertha Luz Estupiñán Caicedo, Ecuador
Tengo mi nieto Andrei que en sus dos meses y 12 días de vida ya esta sufriendo, pues nació con una sola válvula en el corazón, ahorita 18 de enero del 2013 lo van a avaluar los médicos en Quito para programar una operación, él está pequeñito y frágil, mi hijo está sufriendo mucho pues no entiende por que nació así, tenemos Fe toda la familia de que Dios va a intervenir y todo saldrá con éxito, fuerza Andrei te amamos mucho eres un luchador.
30.01.2013 | fabricio aguirre garcia, mexico
hola soy de yurecuaro.mexico tengo a mi hijo de 1 año y 3 meses y el 15 de febrero del 2013 lo ban a operar a corazon abierto no se q aser ny pensar solamente le pido mucho a dios para q me de fuerzas ser hombre en estas situasiones es muy duro ya q amo mucho a mi hijo y elpensarq ba estar entubado y q todos los dias yego de trabajar y me resibe con una sonrisa meda miedo no bolberlo a ber asi todos los dias de mi bida ojala dios se tiente el corazon por nosotros y nos ayude ya q el niñono sabe q le prepara la vida en estos dias por fabor tengan a mi hijo en sus horasiones por fabor si lo conocieran lo amarian igual q yo gracias
14.02.2013 | miriam massin, argentina
soy la mama de juan bautista, argentina. tiene dos años nacio con una atresia esofagica tipo tres... a los dos meses realizaron la tecnica de kimura. y hace tres meses iva realizarse la cirugia de union de esofago.. no se pudo.... estuvo en terapia cuarenta y cuatro dias entuvado por diferentes complicaciones... y ahora estamos en casa recuperando k para otra intervencion donde hacen asenso gastrico..... es muy duro.... toda esta situacion... que tipo de terapia deberiamos hacer tanto para el como para nosotros los padres... gracias.
05.03.2013 | Martin Estrella, Mexico
Hola Soy de San Juan del Rio, Qro. Mexico, Mi hijo nacion con una CIV, dicen los doctores muy grande, acaba de cumplir 4 meses y el proximo 12 de Marzo va a ser operado a corazón abierto, desde que nacio luchó por vivir pues su nacimiento se complico, la verdad es que no se que pensar solo le pido a Dios nos ayude y cuide a mi BB en su operacion, Les pido de favor na Oracion para mi BB, al igual que para todos los niños para que no sufran y salgan adelante muy rapido. ¡¡¡TE AMAMOS, TADEO MARTIN!!!
07.03.2013 | Blanca rosa Cano, Mexico
Tengo una princesita de un mes de nacida tiene una malformacion en su corazon y su nivel de oxigenacion baja pero no hemos podido encontrae un lugar para ke le realizen la operacion ella es el regalo mas especial ke me ha dado Dios y no kiero perderla pues logre se madre despues de 7 años
18.04.2013 | Juan Zazueta, México
Hola a todos mi bb nació con una malformación congénita desde k nació a luchado mucho al mes de nacida le hicieron una cirugía paliativa gracias a dios salió todo bien hoy a sus 2 añitos 8 meses va hacer intervenida para hacerle la correctiva mi esposa y yo tenemos mucha fe k dios va a estar en su cirugía y va a salir todo bien primeramente dios....te amo mucho mi chikita hermosa Joselyn Anays he chale muchas ganas mi bb no estas sola diosito y la virgencita esta contigo,te digo las mismas palabras dios y la virgen van a estar en tu cirugía ellos te van a operar......
09.03.2014 | Julieta Uribe, Mexico
hola a todos papas y mams, yo tengo un amgelito de 1 ano 7 meses le detectaron una cardiopatia compleja,tiene 3 problemas en su Corazon, necesita un cateterismo y tal vez mas de una cirugia. Mi miedo es muy grande como se q lo es para todos los padres q pasamos por esto pero mi FE en DIOS es enorme y e puesto a mi hijo en sus manos y en su momento en manos de los medicos de Hospital Federico Gomez, para q agan su major trabajo en el Corazon de mi Austin Julian,el es un guerrero y saldra de esta. saludos a todos y no olviden, Dios nos los dio para cuidarlos y hacer de ellos los mejores seres del mundo,cuiden a sus hijo y atiendanlos a tiempo.en estas situaciones el TIEMPO es VITAL
03.07.2016 | G. R., USA
Hola, mi bob sera operando de tetrologia de fallout parcial en 3 semanas, tendra 5 meses para ese momento... Es mi primer y unpick hijito y me siento de desperada, que dolor tan grande el que tengo en mi corazon, vivo en un pais donde Estoy sola y no tengo no familia ni amigos y mi Esposo no Es muy facil..... Necesito ayuda urgente!!!