Familienplanung: Frauen mit Herzfehler sorgen sich besonders

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Der Wunsch eine Familie zu gründen, kommt bei fast jedem Paar einmal auf. Frauen mit angeborenem Herzfehler haben besondere Sorgen und Ängste, wenn es um die Familienplanung geht. Welche das sind, hat eine Studie des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler untersucht.
540 Frauen beantworteten einen Fragebogen rund um die Themen Sexualität und Familienplanung. Mehr als 50 Prozent der Studienteilnehmerinnen befürchten, ihre Herzfehlbildung vererben zu können. Ein Drittel der Befragten hat aufgrund des Herzfehlers Angst davor, schwanger zu werden. Jede fünfte Frau hat Bedenken, wegen ihrer Herzerkrankung ihr Kind nicht aufwachsen sehen zu können. 12 Prozent gaben an, sich körperlich nicht in der Lage zu fühlen, ein Kind groß zu ziehen.
Ein Herzfehler spricht normalerweise nicht gegen die Gründung einer Familie. Dennoch sollten die Sorgen junger Frauen mit angeborenem Herzfehler ernst genommen werden, so das Forscherteam des Kompetenznetzes. Ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Kardiologen kann viele Fragen beantworten, den Weg zu einer psychologischen Beratung ebnen und den Frauen so häufig die Angst nehmen.


