Glossar

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Vagus
Nervus vagus

Gehirnnerv, gehört zum parasympathischen Systems, seine Reizung verlangsamt den Herzschlag.

Valvula
-

Die Klappe.

Valvuloplastie
-

Aufdehnung einer verengten Klappe, zum Beispiel mit einem Ballonkatheter.

Valvulotomie
-

Chirurgische Erweiterung einer verengten Klappe.

valvulär
-

Zur Klappe gehörig.

Vasodilatation
-

Gefäßerweiterung, z.B. um eine bessere Durchblutung von Körperteilen zu bewirken.

Vasokonstriktion
-

Gefäßverengung, Durchblutungsverminderung.

Vegetation
-

Gewebewucherung, z. B. an einer Herzklappe infolge einer Infektion (Endokarditis).

Vena cava
Körperhohlvene

Obere (superior) und untere (inferior) Hohlvene; Sammelvenen, die das sauerstoffarme Blut aus der oberen oder unteren Körperhälfte in den rechten Vorhof leiten.

Vene
-

Zum Herzen hinführendes Blutgefäß, im Allgemeinen mit sauerstoffarmem Blut gefüllt (Ausnahme Lungenvene).

Ventrikelseptum
-

Trennwand zwischen linker und rechter Hauptkammer des Herzens

VSD (ventricular septal defect): Hole in the wall of the heart (septum) between right and left chamber, die normalerweise die rechte von der linken Herzkammer trennt. Ein spontaner Verschluss kleiner, besonders muskulärer VSDs ist während der Kindheit möglich. Ein VSD kann zum Herzversagen führen, chirurgische Eingriffe erfordern oder durch Erkrankungen der Lungengefäße verkompliziert werden.

Ventrikulotomie
-

Chirurgische Eröffnung einer Herzkammer (Ventrikel).

Ventrikulär
-

Von der Herzkammer ausgehend.

Ventrikuläre Tachykardie
VT

Ein schneller Herzschlag, der von abnormalen Impulsen verursacht wird, die aus einem einzigen Bereich des Ventrikels kommen. Der schnelle Herzschlag von 120-250 Schlägen pro Minute kann zu Schwindelgefühlen, Schwäche, Sehstörungen und schließlich zur Bewusstlosigkeit führen.

Venöses Blut
-

Venen-Blut; meist sauerstoffarm (Vene).

Verkalkung
-

Aufbau von Kalzium, z.B. in Gefäßen.

Viskosität
-

Zähigkeit, Fließeigenschaft des Blutes; nimmt zu, wenn sich das Blut verdickt.

Vitamin
-

Vitamine sind chemische Verbindungen, die der Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt. Diese können nicht selbst vom Körper hergestellt werden und müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden.

Vorhofflimmern
-

Herzrhythmusstörung, bei der beide Vorhöfe über 300-mal pro Minute unregelmäßig schlagen. Die Erregung wird nur teilweise auf die Herzkammern übergeleitet. Die Herztätigkeit ist unregelmäßig (und als unregelmäßiger Puls tastbar) Ursachen können Herzklappenfehler, eine koronare Herzkrankheit oder eine Schilddrüsenüberfunktion sein.

Vorhofseptum
-

Trennwand zwischen linker und rechter Vorkammer des Herzens.

Vorhofseptumdefekt
ASD

Defekt in der Scheidewand, die normalerweise die Vorhöfe voneinander trennt.

Vorhofseptumdefekt
-

Anomalie der Vorhofsscheidewand.

Vorhofseptumdefekt vom Primumtyp
(ASD I)

Spezielle Form des Vorhofseptumdefekts meist kombiniert mit einer Undichtigkeit der Mitralklappe (gelegentlich auch als partieller AV-Kanal bezeichnet).

Vorhofseptumdefekt vom Sekundumtyp
(ASD II)

Häufigste Form eines Vorhofseptumdefekts, keine Klappenbeteiligung

Vorhofumkehroperation
-

Bei der Transposition der großen Arterien bleiben die Gefäße in falscher Verbindung zu den Kammern; der Chirurg schafft ein Umleitungssytem in den Vorhöfen, so dass das sauerstoffarme und sauerstoffreiche Blut in die richtigen Gefäße gelangt (Palliativoperation; Mustard-Operation; Senning-Operation).

Vorlast
-

Belastungskomponente des Herzens. Vorlast ist das Blutangebot an das Herz, das verringert (z. B. bei großem Blutverlust) oder erhöht sein kann, weil das Herz aufgrund eines Scheidewanddefektes oder eines Shunts eine größere Blutmenge pumpen muss. Senkung der Vorlast zur Herzentlastung bei Herz-Insuffizienz.

Autor(en): Kinderherzstiftung, Prof. Dr. Elisabeth Sticker, Hermine Nock
Letzte Aktualisierung: 2009-04-28